Während der Winter Osteuropa fest im Griff hat, haben erneute russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur scharfe internationale Verurteilung hervorgerufen.
Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Angriffe als „besonders verwerflich“ und warf Moskau vor, gezielt Zivilisten anzugreifen, indem Kraftwerke, Heizungsanlagen und Stromnetze attackiert würden – gerade in einer Zeit, in der Millionen Ukrainer zum Überleben darauf angewiesen sind. Diese Äußerungen erfolgen inmitten einer neuen Welle von Raketen- und Drohnenangriffen, die wichtige Energieanlagen in der gesamten Ukraine beschädigt, flächendeckende Stromausfälle verursacht und die Befürchtung einer sich verschärfenden humanitären Krise verstärkt haben. Zwar ist die Energieinfrastruktur seit Kriegsbeginn ein wiederkehrendes Ziel, doch Zeitpunkt und Intensität der jüngsten Angriffe haben die Debatte über Russlands Strategie und die internationale Reaktion neu entfacht.